Hermann Beck lic. psych.
Neugasse 40 / 9000 Sankt Gallen
M 078 866 22 23 / T 071 277 62 82 / F 071 277 62 83
 

Gesundheit und Glücksmomente
Gesundheit, Zufriedenheit und auch die Glücksmomente im Leben sind längere oder kürzere Zustände, welche durch das Zusammenspiel einer Vielzahl von Faktoren bestimmt werden. Deshalb sind Gesundheit und ein gesundes Funktionieren das Ergebnis eines Gleichgewichts.

 

Das seelische Gleichgewicht finden
Ins seelische Gleichgewicht kommen und lernen, sich darin zu bewegen und immer wieder dorthin zurück zu finden, ist mir in der Arbeit mit meinen Klientinnen und Klienten ein wichtiges Anliegen. Als hilfreicher Leitsatz hat sich dabei die Frage nach dem nächsten Schritt bewährt. In Beratung und Behandlung erfahren Sie Unterstützung herauszufinden, welche kleinst notwendigen Schritte Sie Ihrem Ziel näher bringen können.

 

Durch systemische Perspektive achtsamer und freier werden
Wir sind als Menschen in unserem Organismus hoch vernetzt und dies auch mit unseren Mitmenschen und der Umwelt. Eine systemische Sichtweise ist deshalb die Grundlage meines Arbeitens. Eine achtsame Haltung zu entwickeln - für innere Wechselwirkungen zwischen Körper, Seele. Geist und äusseren Wechselwirkungen zwischen Menschen in der Familie, im Arbeitsteam oder bei Kundenterminen - kann wacher und freier für diese kleinen Schritte machen.

 

Ihre Stärken für nachhaltige Lösungen
Wir knüpfen an ihren Stärken an, um nachhaltige Lösungen dort zu finden, wo sie sich privat oder bei der Arbeit im Augenblick als ratlos oder ungenügend erleben. Lösung ist dabei vielfältig zu verstehen - eine andere Haltung mit mehr Bewusstsein und Akzeptanz, eine neue Perspektive, neue Strategien bis hin zu einem Richtungs- und Kontextwechsel

Hermann Beck, geb.1965

Grundausbildung und Berufserfahrung

1984 Matura, anschliessend 2 Jahre Auslandsaufenthalt in Frankreich (Marseille)
1986 Studium der ev. Theologie in Neuendettelsau (kirchliche Hochschule),
anschliessend ev. Theologie und Philosophie in Bonn
1989 Für 9 Monate Aufenthalt im State New York (USA), dort zwei Bausteine
CPE (Clinical Pastoral Education) und Mitarbeit in der Hospital Chaplancy
des Nassau County Medical Center (Immunologie und Psychiatrie)
1990 Zwischenprüfung Theologie, Hauptstudium Theologie und parallel
Beginn mit dem Studium der Psychologie in Tübingen, wissenschaftliche
Hilfskraft im Projekt "Der TQM-Koordinator" am Fraunhofer-Institut, Stuttgart
1997 Abschluss in Klinischer Psychologie und Psychopathologie, Ökologischer Psychologie sowie Arbeits- und Organisationspsychologie.
1997 Freiberufliche Mitarbeit in einer psychologischen Gemeinschaftspraxis mit dem Schwerpunkt der Einzel- und Gruppenbehandlung von Menschen mit Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie verkehrsauffälligem Verhalten. Parallel freiberufliche Tätigkeit mit unterschiedlichen Aufträgen in der Wirtschaft (Akquiseschulungen, Key-Account Management für eine E-Learning-Lösung in der betrieblichen Weiterbildung)
2002 Bereichsleiter Office Point in der dreischiibe St. Gallen, Arbeitsrehabilitation und Integration von Menschen mit psychischen Schwierigkeiten, Aufbau des dreischiibe-Projektmanagementsystems
2005 Parallel in Teilzeit delegiert arbeitender Psychologe im Teilzeitpensum in St. Galler Praxen für Psychiatrie und Psychotherapie (Therapie, Diagnostik)
2009 Psychologe in einer allgemeinen Tagesklinik der kantonalen Psychiatrie-Dienste im Teilzeitpensum (verantwortlich für die therapeutischen Gruppenangebote, Fallführung, Diagnostik, Einzeltherapie, Biofeedback)
2011 Psychologe im Zentrum für spezialisierte Diagnostik und Intervention der Psychiatrie-Dienste Süd in Teilzeitpensum sowie eigene Praxistätigkeit in St. Gallen

Fort- und Weiterbildungen

1997-2002 Fortbildungen in kognitiver Verhaltenstherapie (TAVT),
systemischer Therapie (STIF), und NLP (Synapse)
1999-2000 Fachpsychologe für Verkehrspsychologie BDP sowie Zulassung als
amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
2004 Weiterbildung in Projektmanagement (SGO, Glattbrugg)
2005-2006 Weiterbildung in Ökologisch-Systemischer Therapie
(Prof. Jürg Willi, Zürich)
2006-2010 Postgraduales Nachdiplomstudium in kognitiver Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin (Prof. Ulrike Ehlert, Universität Zürich), Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
2009-2011 Klinische Hypnose (ghyps), Hypnotherapeut ghyps Fachpsychologe für Verkehrspsychologie FSP
Seit 2010   Fortbildungen in Biofeedback, DBT, hypnotherapeutischer Teilearbeit

Mitgliedschaften

Ich bin Mitglied der FSP (Federation der Schweizer Psychologen und
Psychologinnen), der ghyps (Gesellschaft für klinische Hypnose Schweiz),
der OSPP (Ostschweizer Psychologen und Psychologinnen) sowie der
Schweizer Vereinigung für Verkehrspsychologie (VfV).

Eine wissenschaftliche Grundlage
Kognitive Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin sind sehr breit erforschte Psychotherapiemethoden zur Behandlung psychischer Schwierigkeiten und psychischer Erkrankungen.

Ein modernes, Verständnis - der Organismus als Ganzes aus Körper, Seele und Geist
Im Zentrum steht ein moderner Verhaltensbegriff, welcher neben den beobachtbaren Beschwerden (Symptomverhalten) auch die Ebenen von Gedanken, Gefühlen und Körperreaktionen betrachtet. Diese Sichtweise stützt sich auf eine breite neurophysiologische Forschung in den letzten 10 Jahren, welche die klassische Vorstellung einer Trennung von Körper, Seele und Geist überwunden hat. Dadurch können die Beschwerden ganzheitlich verstanden und behandelt werden.

Als bewährte Methode bei folgenden Schwierigkeiten und Erkrankungen
Gute Behandlungserfolge dieser Methode zeigen sich etwa bei Ängsten (Panik, Angst vor öffentlichen Plätzen, Angst vor Prüfungen oder Peinlichkeiten ...), Zwängen und Depressionen, aber auch bei psychosomatischen Symptomen oder sozialer Unsicherheit. Eine spezielle verhaltenstherapeutische Methode bei emotionaler Instabilität und bei Borderline-Diagnose ist die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT).

Diagnostische Abklärung und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Viele Erklärungsmodelle von Erkrankungen sind durch neue Erkenntnisse und Forschungsergebnisse erweitert worden. Aus heutiger Sicht werden meist mehrere Ursachen für die Entstehung von psychischen Erkrankungen verantwortlich gemacht (multifaktorielle Genese). Deshalb ist auch auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wichtig. So wird beispielsweise nach individueller psychodiagnostischer Abklärung im Bedarfsfall mit dem behandelnden Arzt eine ergänzende medikamentöse Begleitbehandlung besprochen

Verhaltensmedizinsche Kompetenz bei Burnout und Stress
Ein wichtiges Teilgebiet der modernen Verhaltenstherapie ist die Verhaltensmedizin. Verhaltensmedizin fokusiert auf den engen Zusammenhang zwischen unserem Verhaltensgewohnheiten und deren Folgen für den Körper. Insbesondere die wachsenden Belastungen durch die moderne Arbeitswelt und gesellschaftliche Umbrüche führen bei immer mehr Menschen zu einer mit Burnout umschriebenen Stresssymptomatik. Der überforderte Organismus reagiert mit Ermüdung, Lustlosigkeit und diversen körperlichen Belastungssymptomen. Dies zeigt wie wichtig es ist, dass Menschen lernen, bewusster mit sich selbst und ihrem Energiehaushalt um zu gehen.

Spezifische Methoden für Behandlung und Prävention
Verhaltensmedizinische Erklärungs- und Behandlungsmodelle bieten die Möglichkeiten, alternative Haltungen und Verhaltensweisen zu finden. Diese helfen, in Mitten der Herausforderungen des Alltags bei Gesundheit zu bleiben. Als nützlich hat sich die ganzheitliche, psycho-somatische Sichtweise erwiesen. In die Behandlung integriert sind Methoden, welche sich in den letzten 3 Jahren in der Behandlung von Stress bewährt haben.

Im Paar und als Familie - einen partnerschaftlichen Umgang im passenden Kontext finden
Wenn die Beziehung nicht mehr so ist wie sie war, dann leidet nicht nur die Beziehung, sondern mindestens ein Beziehungspartner. Manchmal entstehen Schwierigkeiten durch plötzliche und sichtbare Belastungen im Lebensalltag, manchmal sind es aber auch vermiedene Konflikt- oder Angstthemen, welche über längere Phasen unmerklich im Hintergrund gewirkt haben. Ziel ist es, auf der Basis eines gemeinsamen Auftrages Lösungen für Beziehungskonstellationen zu finden. Lösung bedeutet häufig, einen nächsten Schritt zu wagen, um einen Unterschied zu erleben. Besondere Berücksichtigung erfahren hier der jeweilige Lebensabschnitt der Beteiligten (Alter, Bedürfnisse, Lebensaufgaben) sowie die unterschiedlichen Rollen und Anforderungen durch den Kontext, welche auf das System einwirken.

Ein Verfahren mit Tradition
Klinische Hypnose ist ein Verfahren, welches seine Wurzeln in den Heilkünsten vieler Kulturen hat. Im Zeitalter der Aufklärung sind in Europa erste systematische Versuche erwähnt und beschrieben, wie diese Methode im Rahmen von Heilbehandlungen angewandt wurde (damals unter anderem Namen).

Bei seriöser Anwendung immer wieder überraschende Veränderungen
Im Unterschied zur Bühnenhypnose und in Abgrenzung zu vielen Vermutungen über das Wesen der Hypnose kann aus heutiger Sicht gesagt werden, dass die moderne Hypnosetherapie nach Milton Erickson (amerikanischer Arzt und Begründer der modernen Hypnosetherapie) zu einem anerkannten Therapieverfahren in der Behandlung unterschiedlicher Krankheitssymptome geworden ist.

Unterschiedliche Anwendungsgebiete
Hypnose wird als Einzelmethode, sehr häufig aber auch in Kombination mit anderen psychotherapeutischen Verfahren eingesetzt. Gute Erfolge zeigen sich bei der Behandlung von emotionalen Konflikten (Schuldgefühlen, widersprüchlichen Bedürfnissen), Selbstzweifel sowie dem Aufbau von Selbstvertrauen und Entspannungsfähigkeit. Auch bei der Behandlung von Ängsten, Schmerzsymptomen und psychosomatischer Symptome hat sich Hypnose bewährt.

Orientierung in kritischen Lebensphasen
Es gibt im Leben von Menschen, Familien und Teams immer wieder Wende- und Kreuzungspunkte, welche Entscheidungen erfordern. Manchmal haben wir auch den Eindruck, uns in einer Sackgasse zu befinden. Hier unterstützten hypnotische Methoden den Entwicklungsprozess.

Fahrausweis weg - was nun?
Das Angebot der Verkehrstherapie ist an Menschen gerichtet, welche aufgrund diverser Umstände ihre Fahrerlaubnis in schwerwiegenden Fällen erstmalig oder mehrmalig verloren haben und denen eine persönliche Aufarbeitung der Ursachen empfohlen wurde.

Wozu Aufarbeitung und warum mit einer Verkehrstherapie?
Diese Empfehlungen werden häufig von verkehrspsychologischen und oder verkehrsmedizinischen Gutachtern ausgesprochen und sollen dazu dienen, die entstandenen Zweifel an der Fahreignung wieder aus zu räumen. Eine fachpsychologische Therapie hilft Ihnen zu verstehen und zu lernen, wie sie sich persönlich entwickeln können - die Delikte aufarbeiten und nutzen - um in Zukunft den Fahrausweis dauerhaft zu behalten

Fachkundige Begleitung
Als Fachpsychologe FSP auf dem Gebiet der Verkehrspsychologie kann ich sie beraten und auf Wunsch bei der verkehrspsychologischen Aufarbeitung begleiten. Der Vorteil für Sie liegt darin, dass in der Praxis beide Gebiete - Verkehrspsychologie und psychologische Psychotherapie - zusammen kommen, welche für den Wiedererhalt der Fahrerlaubnis wichtig sind.

Zeitnahe Lösungen für konkrete Fragestellungen
Im Coaching liegt der Schwerpunkt auf der zeitnahen Lösung konkreter - manchmal sehr persönlicher und komplex erscheinender - Lebensfragen und Arbeitsplatzsituationen.

Kommunikation und Passungsprobleme als Ursachen
Zentrale Themen beim Coaching in Unternehmen und Organisationen sind Kommunikation (bei Konflikten in Teams, Führungsschwierigkeiten, im Umgang mit "schwierigen" Mitarbeitenden) und Gesundheit am Arbeitsplatz (Überforderung und Stress, Burnout und Mobbing).

Transparentes und zielorientiertes Vorgehen
Wesentliche Elemente im Coaching sind die Auftragsklärung, eine systemische Situationsanalyse sowie kreative und lösungsorientierte Zielfindung. In der Umsetzung zählen Ressourcenorientierung und Effizienz (Orientierung am aktuellen Bedarfsfokus - von trouble shooting bis Nachhaltigkeit). Kontinuierliches Feedback ermöglicht eine Evaluation von Veränderungsprozess und Zielerreichung. Damit wird dem unter "Selbstverständnis" beschriebenen Aspekt des "nächsten Schritts" Rechnung getragen. Dies kann bedeuten, dass - sofern der nächste Schritt als ausreichend evaluiert wird - ein einmaliges oder sehr wenige Coaching(s) ausreichen, um eigenständig weiter zu gehen.

Bedarfsorientierter Einsatz von Methoden
Im Einzel-Coaching kommt ein Methodenspektrum aus diversen Analyse- und Veränderungsverfahren zum Einsatz. Bei der Arbeit im Team kommen systemische Aspekte zur Klärung und Entwicklung von lösungsorientierten Gruppenprozessen dazu. Methoden werden vom jeweiligen Ziel her begründet und finden nur soweit Anwendung, als sie für den nächsten Schritt "not-wendig" erscheinen (Mini-Max-Prinzip).

Fallsupervision bei festgefahrenen Prozessen
Aufgrund meiner unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen, insbesondere an der Schnittstelle von erstem und zweitem (geschützten) Arbeitsmarkt, biete ich Supervision in schwierigen Arbeits- oder Ausbildungssituationen an. Ziel ist dabei häufig eine Klärung des komplexen und als "festgefahren" empfundenen Zusammenspiels von Persönlichkeit, Krankheit und Kontextfaktoren. Darauf aufbauend können dann Lösungen gesucht werden, welche wieder mehr die Ressourcen und Möglichkeiten eines Menschen fokussieren.

Psychotherapien in meiner Praxis sind von den meisten Kranken(Zusatz-)versicherungen in der Schweiz anerkannt. Ich verfüge über eine kantonale Bewilligung zur Berufsausübung als psychologischer Psychotherapeut und bin in der Liste "PsychotherapeutInnen für den Bereich Zusatzversicherungen der Krankenversicherer" eingetragen, welche von santésuisse geführt wird.

Psychotherapien im Rahmen von IV-Eingliederungsmassnahmen können allenfalls durch die IV unterstützt werden. Es besteht ein Vertrag zwischen dem BSV und den entsprechenden Berufsverbänden (u.a. FSP) und ich erfülle die Voraussetzungen als "Vertragstherapeut".

Ich arbeite je nach Fragestellung mit Fachleuten aus anderen Disziplinen zusammen, um eine möglichst bedarfsgerechte und passende Lösung zu finden.

Sie finden die Praxis neu - ab 25. Februar 2014 - im Zentrum von St. Gallen unter folgender Adresse:

lic. psych. Hermann Beck
Psychologie in der Praxis
Psychotherapie und Coaching
Neugasse 40
9000 St. Gallen
Tel.: 071 277 62 82
Fax: 071 277 62 83
E-Mail: h.beck@praxis-psychologie.ch
www.praxis-psychologie.ch

Anfahrtsplan (PDF)